Copyright

2008-2012
Yoseikan St.Gallen

News

Schweizer holten mehrere Titel

Yoseikan Budo. Am Samstag den 21. Mai 11 fand in Monza (I) der Europäische Emono Cup  des Yoseikan-Budo statt. Der Emono Cup ist ein reiner Waffenwettkampf. An diesem Turnier nahmen Wettkämpfer aus Italien, Frankreich, Belgien, der Slowakei und der Schweiz teil. Im Schweizer Wettkampfteam befanden sich auch Samuel Lauermann und Karl Schwery aus dem St.Galler Yoseikan-Budo Verein. Die Schweizer Delegation bestand an diesem Anlass aus 9 Wettkämpfern, wobei alle mit Medaillen nach Hause kamen.

Die Schweizer holten in mehreren Kategorien den ersten Platz im Einzelwettkampf. Es waren dies Aldo Supersaxo aus Visp in der Kategorie Herren B, Stephane Bonjour aus Montreux in der Kategorie Junioren B und Karl Schwery in der Kategorie Herren A. Mit dem Sieg an diesem Internationalen Anlass beschliesst Schwery eine sehr erfolgreiche Wettkampfsaison, in der er sämtliche Wettkämpfe an denen er teilgenommen hat gewann.

Im Mannschaftswettkampf konnten die Schweizer nicht an die Erfolge der letzten Jahre knüpfen. Hier wurden die Schweizer von den Italienern auf die Plätze zwei und drei verwiesen. In der Kategorie B-Mannschaften erreichten die Schweizer ebenfalls den zweiten Rang.

Bei den Frauen erreichte Marina Fahim den zweiten Rang. Samuel Lauermann schaffte den vierten Rang in der Kategorie Herren A. Zweiter wurde der amtierende Schweizermeister im Leichtgewicht Martin Julier.

Beim Emono Cup (Waffenkampf) wählen die Athleten zwischen zwei möglichen Waffen aus. Die erste Waffe, das Tchobo ist ein 1.05m langer gepolsterter Stock, der in Anlehnung an das japanische Samuraischwert zweihändig geführt wird. Das Tambo, die zweite Waffe, ist ebenfalls gepolstert, 0.85m lang und wird einhändig geführt. Damit Chancengleichheit zwischen Tambo und Tchobo besteht, können gegen das Tchobo auch zwei Tambos geführt werden. Um die Verletzungsgefahr gering zu halten, tragen die Athleten Helm, Brustpanzer und Faustschütze.

Im Einzelwettkampf treten je zwei Athleten gegeneinander an. Jeder Athlet muss versuchen, Treffer zu landen möglichst ohne Gegentreffer zu kassieren. Der Kampf geht über zwei Minuten oder bis der erste Kämpfer sieben Treffer (Punkte) erreicht hat.

Im Mannschaftswettkampf treten jeweils drei Athleten gegeneinander an. Gekämpft wird im fortlaufenden Turnus, vier Minuten lang oder bis 15 Punkte. Auf den Tatami (Matten) befindet sich immer ein Athlet je Mannschaft. Dieser muss dem nächsten des Teams Platz machen, sobald er getroffen ist. Wie beim Einzelwettkampf, wir hier ebenfalls im Cupmodus gekämpft: Wer verliert, scheidet aus.

 

 

Fünf Podestplätze für St.Gallen an Schweizermeisterschaft

Am 7. Mai fanden in Visp die 25. Yoseikan-Budo Schweizermeisterschaft statt. Vom Yoseikan-Verein St.Gallen nahmen Maria Mikolasek, Thibaut Castella, Samuel Lauermann und Karl Schwery daran teil.

Castella Thibaut wurde in der Kategorie bis 80 kg dritter, Maria Mikolasek erreichte bei den Frauen den zweiten Rang. Samuel Lauermann wurde Vize-Schweizermeister in der Kategorie bis 70 kg und Karl Schwery sicherte sich den ersten Rang in der Kategorie bis 80 kg. Die St.Galler Mannschaft mit Thibaut Castella, Samuel Lauermann und Karl Schwery wurde 3. In einem spannenden internationalen Vergleichskampf gegen die italienische Nationalmannschaft siegte die Schweizer Nationalmannschaft in der auch Samuel Lauermann und Karl Schwery kämpften mit einem knappen 6:4.

Samuel Lauermann ging mit hohen Erwartungen an den Start, konnte sie aber nicht ganz umsetzen. Die Ausscheidungskämpfe verliefen erwartungsgemäss, so dass sich Lauermann im Final gegen seinen langjährigen Konkurrenten aus Visp, Martin Julier, wiederfand. Im Kata trennten sich die beiden Rivalen mit einem Unentschieden. Den darauffolgenden Faust- und Fussschlagkampf gewann Julier nur knapp mit einem Punkt Vorsprung. Im dritten und entscheidenden Waffenkampf vermochte sich Lauermann nicht durchzusetzen und wurde dadurch Vize-Schweizermeister.

Thibaut Castella nahm zum ersten Mal an einer SM teil. Er kämpfte beherzt und erlangte dadurch einen verdienten 3. Platz.

Im Finale der Frauen traf Maria Mikolasek auf Marina Fahim aus Payerne. Leider gelang es Mikolasek nicht, sich gegen die hart kämpfende Fahim durchzusetzen. Maria Mikolasek gibt ist aber mit ihrem zweiten Rang zufrieden.

Schwery Karl, ein Routinier des Yoseikan Budo, konnte sich verlustpunktlos für den Finalkampf qualifizieren. Hier traf er auf Aldo Supersaxo aus Visp. Schwery behielt von Anfang an die Oberhand. Er kämpfte konzentriert und schenkte seinem Gegner nichts. Er gewann alle drei Finaldisziplinen diskussionslos und wurde zum 16. Mal Yoseikan-Budo Schweizermeister.

Im Anschluss an den Finalkämpfen fand noch ein Vergleichskampf Schweiz-Italien statt. Die Schweizer Wettkämpfer waren zu dem Zeitpunkt schon den ganzen Tag auf den Beinen und alle waren auch an den Finalkämpfen beteiligt. Trotzdem rafften sich die Athleten wieder auf und traten gegen die frisch angereisten Italiener an. Karl Schwery der Nationalmannschaftstrainer stellte Anthony Caserta (2. Rang Schwergewicht) für den Faus- und Fussschlagkampf, Samuel Lauermann für den zweihändigen Schwertkampf, Martin Julier für den Kampf zwei einhändige Schwerter gegen ein zweihändiges Schwert und Stephane Bonjour (Vize Juniorenschweizermeister) im Kampf kurzer Stock gegen Faust- und Fussschläge auf. Schwery selber teilte sich für das Kata ein.

Im Faust- und Fussschlagkampf gab Caserta noch einmal alles. Es gelang ihm seinen italienischen Gegner zu bezwingen, und die Schweiz ging mit 2:0 in Vorsprung. Lauermann hatte weniger Glück und die Italiener holten auf 2:2 auf. Julier zeigte sich von seiner besten Seite und erhöhte den Vorsprung für die Schweiz auf 4:2. Gegen seinen Gegner fand Bonjour kein Rezept und es stand vor dem Kata 4:4. Das Kata musste die Entscheidung bringen. Karl Schwery als auch sein italienischer Gegner zeigten technisch anspruchsvolle Katas. Die Schiedsrichter bewerteten Schwery‘s Kata mit 2:1 als das besser ausgeführte und so gingen die Schweizer als Sieger aus diesem Vergleichskampf hervor.

Yoseikan-Budo ist eine japanische Kampfsportart. Ziel des Wettkampfes dieser Kampfsportart ist es, den Sieg nicht durch rohe Gewalt, sondern durch verschiedenste Wurftechniken, Hebeltechniken, Fuss- und Fausttechniken, Geschicklichkeit und Geschwindigkeit zu erringen.

Zwei Athleten stehen sich in drei verschiedenen Disziplinen gegenüber. Wer nach diesen drei Disziplinen am meisten Punkte hat, gewinnt den Kampf.

Die erste Disziplin ist das Kata. In dieser Disziplin werden diverse Fuss- und Faustschläge in genau festgelegter Reihenfolge absolviert. Ein Schiedsrichtergremium bewertet das Kata nach Geschwindigkeit, Präzision und Dynamik der Fuss- bzw. Faustschläge. Ein Sieg in dieser Disziplin gibt zwei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt für jeden Athleten.

Die zweite Disziplin ist der Kampf ohne Waffen (Sude Landoli). Hier werden Treffer von zwei Schiedsrichtern bewertet. Erlaubt und bewertet werden auch Wurf- und Festhaltetechniken. Wer am meisten Treffer oder Würfe in zwei Minuten anbringen kann gewinnt die Disziplin.

Die dritte Disziplin ist der Waffenwettkampf (Emono Landoli). Verwendet werden gepolsterte Waffen, die typische Japanische Waffen wie das zweihändige und das einhändige Schwert symbolisieren. Die Athleten stehen sich entweder mit je einem zweihändigen Schwert (Tchobo) oder je ein einhändiges Schwert (Tambo) gegenüber, oder ein Athlet bekommt zwei einhändige Schwerter und der andere ein zweihändiges Schwert. Welche Kombination zum Zuge kommt wird vor dem Kampf ausgelost.

Im Mannschaftswettkampf wird in den gleichen Disziplinen gekämpft. Allerdings tritt jedes Mannschaftsmitglied in einer Disziplin gegen einen Wettkämpfer der anderen Mannschaft an. Die Mannschaft, die nach den drei Disziplinen am meisten Punkte hat gewinnt den Kampf.

Der Verein Yoseikan St.Gallen trainiert im Gymnastikraum/Dojo des Athletik Zentrums St.Gallen. Yoseikan-Budo ist nicht nur Wettkampfsport. Auch wer an Selbstverteidigung oder an Kampfkunst interessiert ist wird sich in dieser Kampfsportart wohl fühlen. Genauere Informationen zum Yoseikan-Budo und seinen unterschiedlichen Wettkampfdisziplinen können auf der Homepage des St.Galler Vereines; www.yoseikan.sg eingesehen werden.  (ks)

 

Doppelsieg für St.Gallen am Swiss Yoseikan Cup vom 19. März 2011

Spitzenplätze für St.Galler Yoseikan-Budo Verein

Am letzten Samstag fand in Naters (VS) das Frühjahresturnier des Schweizerischen Yoseikan-Budo Verbandes (SYBV) statt. An diesem Turnier nahmen auch zwei Wettkämpfer aus dem St.Galler Yoseikan-Budo Verein teil. Nämlich Samuel Lauermann und Karl Schwery.

Sowohl Karl Schwery als auch Samuel Lauermann konnten sich gegen ihren Konkurrenten aus der Westschweiz und dem Wallis durchsetzen und holten sich in ihren jeweiligen Kategorien den verdienten Sieg. Vor allem Samuel Lauermann zeigte sich von seiner fitten Seite. Denn der Bewegungswissenschafts-Student, der wegen seiner Masterarbeit weniger zum trainieren kam, setzte sich gegen seinen härtesten Konkurrenten Martin Julier aus Visp durch.  Julier ist der amtierende Schweizermeister und trifft im Finale immer wieder auf Lauermann. Lauermann gewann das Kata, eine Art Schattenboxen mit vorgegebenen Bewegungsabläufen, und das Landoli, den Faust- und Fussschlagkampf. Bei dem Waffenkampf musste er sich geschlagen geben.

Schwery Karl seinerseits setzte sich dank seiner langjährigen Wettkampferfahrung verlustpunktlos gegen alle seine Konkurrenten durch und verlor keinen einzigen Kampf. Wodurch er verdientermassen den Siegerpokal mit nach Hause nehmen konnte.

Der Yoseikan-Wettkampf kurz erklärt

Zwei Athleten stehen sich in drei verschiedenen Disziplinen gegenüber. Wer nach diesen drei Disziplinen am meisten Punkte hat, gewinnt den Kampf.

Die erste Disziplin ist das Kata. In dieser Disziplin werden diverse Fuss- und Faustschläge in genau festgelegter Reihenfolge absolviert. Ein Schiedsrichtergremium bewertet das Kata nach Geschwindigkeit, Präzision und Dynamik der Fuss- bzw. Faustschläge. Ein Sieg in dieser Disziplin gibt drei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt für jeden Athleten.

Die zweite Disziplin ist der Kampf ohne Waffen (Sude Landoli). Hier werden Treffer von zwei Schiedsrichtern bewertet. Erlaubt und bewertet werden auch Wurf- und Festhaltetechniken. Wer am meisten Treffer oder Würfe in zwei Minuten anbringen kann gewinnt die Disziplin.

Die dritte Disziplin ist der Waffenwettkampf (Emono Landoli). Verwendet werden gepolsterte Waffen, die typische Japanische Waffen wie das zweihändige und das einhändige Schwert symbolisieren. Die Athleten stehen sich entweder mit je einem zweihändigen Schwert (Tchobo) oder je ein einhändiges Schwert (Tambo) gegenüber, oder ein Athlet bekommt zwei einhändige Schwerter und der andere ein zweihändiges Schwert. Welche Kombination zum Zuge kommt wird vor dem Kampf ausgelost.

Der Verein Yoseikan St.Gallen trainiert Gymnastikraum/Dojo des Athletik Zentrums St.Gallen. Genauere Informationen zum Yoseikan-Budo und seinen unterschiedlichen Wettkampfdisziplinen können auf der Homepage des St.Galler Vereines; www.yoseikan.sg eingesehen werden.

 

Yoseikan Ken-Jutsu-Turnier in Payerne

St.Galler holen sich Gold in der Mannschafts- und im Einzelwettkampf.

Am Samstag den 20. November 10 fand im Sportzentrum Les Rammes in Payerne das Ken-Jutsu-Turnier (Schwertkampfturnier) der Swiss Yoseikan Federation (SYF) statt. An diesem Turnier nahmen in der Kategorie 2. Kyu (Schülergrad) bis 5. Dan (Meistergrad) auch Karl Schwery und Samuel Lauermann aus dem St.Galler Yoseikan-Verein teil. Unterstützt wurden die Beiden im Mannschaftswettkampf durch Antonio Rizzuto aus Collombey.

Während Samuel Lauermann sich in den Einzelwettkämpfen für das kleine Finale um den 3. Rang gegen Antonio Rizzuto aus Collombey qualifizierte, konnte sich Karl Schwery für den Finale gegen Martin Julier aus Visp qualifizieren. Sowohl Lauermann als auch Schwery gewannen ihren Kampf. Lauermann holte sich Bronze und Schwery Gold.

In den Mannschaftswettkämpfen setzten sich Lauermann und Schwery unterstützt durch Rizzuto gegen alle Mannschaften bis auf die von Montreux durch. Bei Montreux reichte er nur für ein Unentschieden. Also musste der Sieger durch die Punktedifferenz erkoren werden. Hier zeigte sich, dass die Mannschaft aus St.Gallen zwei Gegentreffer weniger einkassierte als Montreux. Somit standen die St.Galler als Turniersieger fest.

Links Martin Julier, mitte Karl Schwery, rechts Samuel Lauermann

 


Zweimal Silber für Lauermann

Am vergangenen Wochenende fand in Corsier-sur-Vevey (VD) die Schweizermeisterschaft in Yoseikan Budo statt. Auch dieses Jahr startete wieder ein Kämpfer aus dem St. Galler Verein. Samuel Lauermann ging mit hohen Erwartungen an den Genfersee, konnte Sie aber nicht ganz umsetzen. Trotzdem ging er mit zwei zweiten Plätzen nach Hause. Im Einzelwettkampf konnte er sich bis auf den Favoriten aus Visp, Martin Julier, durchsetzen, unterlag aber im Final mit sehr knappen Resultaten. Im Mannschaftswettkampf startete er zusammen mit Visp. Die Mannschaft Visp mit St. Galler Verstärkung konnte die sehr gute Mannschaft aus Montreux aber ebenfalls knapp nicht bezwingen. Es stand bis zur dritten und letzten Disziplin, dem Schwertkampf, unentschieden, nachdem das Kata verloren ging, aber der Faust-Fuss-Wettkampf (Landoli) gewonnen werden konnten. Mit dem Vizeschweizermeistertitel und einigen neuen Erkenntnissen wird Samuel Lauermann auch nächstes Jahr versuchen, den Meistertitel nach St. Gallen zu holen!

Yoseikan-Budo ist eine japanische Kampfsportart. Ziel des Wettkampfes dieser Kampfsportart ist es, den Sieg nicht durch rohe Gewalt, sondern durch verschiedenste Wurftechniken, Hebeltechniken, Fuss- und Fausttechniken, Geschicklichkeit und Geschwindigkeit zu erringen.

Zwei Athleten stehen sich in drei verschiedenen Disziplinen gegenüber. Wer nach diesen drei Disziplinen am meisten Punkte hat, gewinnt den Kampf.

Die erste Disziplin ist das Kata. In dieser Disziplin werden diverse Fuss- und Faustschläge in genau festgelegter Reihenfolge absolviert. Ein Schiedsrichtergremium bewertet das Kata nach Geschwindigkeit, Präzision und Dynamik der Fuss- bzw. Faustschläge. Ein Sieg in dieser Disziplin gibt drei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt für jeden Athleten.

Die zweite Disziplin ist der Kampf ohne Waffen (Sude Landoli). Hier werden Treffer von zwei Schiedsrichtern bewertet. Erlaubt und bewertet werden auch Wurf- und Festhaltetechniken. Wer am meisten Treffer oder Würfe in zwei Minuten anbringen kann gewinnt die Disziplin.

Die dritte Disziplin ist der Waffenwettkampf (Emono Landoli). Verwendet werden gepolsterte Waffen, die typische Japanische Waffen wie das zweihändige und das einhändige Schwert symbolisieren. Die Athleten stehen sich entweder mit je einem zweihändigen Schwert (Tchobo) oder je ein einhändiges Schwert (Tambo) gegenüber, oder ein Athlet bekommt zwei einhändige Schwerter und der andere ein zweihändiges Schwert. Welche Kombination zum Zuge kommt wird vor dem Kampf ausgelost.

Im Mannschaftswettkampf wird in den gleichen Disziplinen gekämpft. Allerdings tritt jedes Mannschaftsmitglied in einer Disziplin gegen einen Wettkämpfer der anderen Mannschaft an. Die Mannschaft, die nach den drei Disziplinen am meisten Punkte hat gewinnt den Kampf.

Der Verein Yoseikan St.Gallen trainiert im Gymnastikraum/Dojo des Athletik Zentrums St.Gallen. Yoseikan-Budo ist nicht nur Wettkampfsport. Auch wer an Selbstverteidigung oder an Kampfkunst interessiert ist wird sich in dieser Kampfsportart wohl fühlen. Genauere Informationen zum Yoseikan-Budo und seinen unterschiedlichen Wettkampfdisziplinen können auf der Homepage des St.Galler Vereines; www.yoseikan.sg eingesehen werden.  (ks)

 
 
Schweiz verteidigt Vormachtstellung
Yoseikan Budo. Am 17. April 2010 fand in Monza bei Mailand (I) der diesjährige Internationale Emono Cup (Waffenwettkampf) der World Yoseikan Federation statt. Vom Yoseikan St. Gallen nahmen daran auch Samuel Lauermann als Wettkämpfer und Karl Schwery als Nationalcoach und Trainer des Schweizer Wettkampfkaders teil. Insgesamt stellte die Schweiz drei Teams und acht Einzelkämpfer.

 

 

Beim Emono Cup (Waffenkampf) wählen die Athleten zwischen zwei möglichen Waffen aus. Die erste Waffe, das Tchobo ist ein 1.05m langer gepolsterter Stock, der in Anlehnung an das japanische Samuraischwert zweihändig geführt wird. Das Tambo, die zweite Waffe, ist ebenfalls gepolstert, 0.85m lang und wird einhändig geführt. Damit Chancengleichheit zwischen Tambo und Tchobo besteht, können gegen das Tchobo auch zwei Tambos geführt werden. Um die Verletzungsgefahr gering zu halten, tragen die Athleten Helm, Brustpanzer und Faustschütze.

 

 

Im Einzelwettkampf treten je zwei Athleten gegeneinander an. Jeder Athlet muss versuchen, Treffer zu landen möglichst ohne Gegentreffer zu kassieren. Der Kampf geht über zwei Minuten oder bis der erste Kämpfer sieben Treffer (Punkte) erreicht hat.

Im Mannschaftswettkampf treten jeweils drei Athleten gegeneinander an. Gekämpft wird im fortlaufenden Turnus, vier Minuten lang oder bis 15 Punkte. Auf den Tatami (Matten) befindet sich immer ein Athlet je Mannschaft. Dieser muss dem nächsten des Teams Platz machen, sobald er getroffen ist. Wie beim Einzelwettkampf, wir hier ebenfalls im Cupmodus gekämpft: Wer verliert, scheidet aus.

Am Turnier wurden zuerst die Mannschaftswettkämpfe ausgetragen. Der Coach Karl Schwery bezeichnete taktisch klug die Mannschaften mit 1 bis 3, wobei Schweiz 3 mit Samuel Lauermann, Martin Julier (Visp) und Robin Eymann (Montreux) das beste Team repräsentieren sollte. Der Plan ging gut auf, als Schweiz 1 mit Tenisch Martin (Visp), Marina Fahim (Payerne) und einem italienischen Aushilfskämper zuerst gegen eher schlechtere Mannschaften gewinnen konnte und Schweiz 3 als erstes einen guten Gegner aus dem Weg räumen konnte.

Während die anderen Mannschaften eher auf einen ungestümen, offensiven Kampfstil setzten, kämpften die Schweizer mit Finten. Immer wieder liessen sie ihre Gegner ins Leere laufen, um anschliessend eigene Treffer zu landen.

Nach der Vorrunde standen somit noch alle Schweizer Teams im rennen. Bald jedoch trafen die Schweizer aufeinander, was die spannendsten Kämpfe mit jeweils äusserst knappen Ergebnissen ergab. Schweiz 3 konnte sich nach Verlängerung gegen Schweiz 1 behaupten, was nun Schweiz 3 den Einzug ins Finale ermöglichte und für Schweiz 1 den Einzug ins kleine Finale bedeutete. Im Final standen sich nun Schweiz 3 und Schweiz 2 mit Caserta Anthony (Monthey), Antonio Rizzuto (Montreux) und Stéphane Bonjour (Montreux), die zuvor ebenfalls alles gewinnen konnten, gegenüber. Auch dieser Kampf war bis in die letzten Sekunden spannend: zehn Sekunden vor Schluss stand es nämlich noch unentschieden. Doch dann konnte sich Schweiz 3 mit dem nötigen Zwei-Punkte-Abstand gerade noch durchsetzen. Es war also aus Schweizer Sicht ein grosser Erfolg, zumal sich auch Schweiz 1 im kleinen Final durchsetzte und somit alle drei Schweizer Mannschaften auf dem Podest standen!

 

 

Gestärkt von Medaillenrängen starteten nun die Einzelwettkämpfe. Es wurde schnell klar, dass die Schweizer auch individuell durchaus zu der Spitze zählten. Somit standen sich auch hier relativ schnell wieder Schweizer gegenüber. Nach den Ausscheidungsrunden standen schlussendlich nur noch Schweizer in den Finalrunden. Robin Eymann Robin (Montreux) und Anthony Caserta (Monthey) qualifizierten sich für das Finale, Martin Tenisch (Visp) und Samuel Lauermann (St.Gallen) für den Kampf um den 3. Rang. Im Finale konnte sich Eymann durchsetzen und konnte den Sieg verbuchen. Der kleine Final wurde nicht ausgetragen und so gehandhabt, dass der, der gegen den anschliessend Ersten verloren hat, automatisch auf den dritten Platz kam und der andere auf den vierten. Somit musste sich Samuel Lauermann ohne Kampf gegen den Visper Martin Tenisch geschlagen geben. Die Turnierleitung begründete dies mit „Ihr seid sowieso so stark, was wollt ihr noch mehr?“. Nun gut, somit war auch der Einzelwettkampf mit den Rängen eins bis vier an die Schweizer vergeben.

Der Coach Karl Schwery ist mit dem überwältigenden Resultat äusserst zufrieden und auch alle Wettkämpfer sind stolz, die internationalen Gegner einmal mehr auf die hinteren Plätze verwiesen zu haben.

Als nächsten Wettkampf steht nun die Schweizermeisterschaft, am 08. Mai 2010, vor der Türe. Diese findet in Corsier statt und verspricht wieder hervorragende Kämpfe! Weiter Informationen dazu und zu Yoseikan Budo finden Sie auf www.yoseikan.sg.